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Studium an der Medizinischen Fakultät

Neurologie

 

 

2. klinisches Jahr, Moduldurchführung 8x im Jahr

Dauer: 4 Wochen

ECTS-Credits: 8

Unterrichtssprache: Deutsch

 

Modulverantwortliche:

Prof. Dr. Ricarda Diem

Dr. Benito Campos

Lehrsekretariat:

Beate Schlinck

Neurologische Universitätsklinik

INF 400, Ebene 02, Raum 327

Tel.: 56-36673   beate.schlinck@med.uni-heidelberg.de  

 

 

Das Modul gliedert sich in 12 Abschnitte:

  • Abschnitt 1: Propädeutik
  • Abschnitt 2: Diagnostik und Therapie zerebrovaskulärer Erkrankungen
  • Abschnitt 3: Tumorerkrankungen
  • Abschnitt 4: Entzündliche ZNS-Erkrankungen
  • Abschnitt 5: Neurodegenerative Erkrankungen
  • Abschnitt 6: Muskuläre und genetische Erkrankungen
  • Abschnitt 7: Kognitive Störungen und Epilepsien
  • Abschnitt 8: Schmerzsyndrome und PNS-Erkrankungen
  • Abschnitt 9: Interdisziplinäre Krankheitsbilder
  • Abschnitt 10: Spezielle neurologische Diagnostik
  • Abschnitt 11: Traumatische ZNS-Erkrankungen und Bewusstseinsstörungen
  • Abschnitt 12: Differentialdiagnostik

Das neurowissenschaftliche Modul ist eine gemeinsame Entwicklung der beteiligten Fächer unter Leitung der Neurologischen Klinik. Neben der Neurologie sind beteiligt: Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neuropsychologie, Augenheilkunde, HNO und angeschlossene Lehrkrankenhäuser bzw. externe Dozenten.

  1. Inhalte der Lehrveranstaltung
    Propädeutik:
    Neurologisch-topische Diagnostik, neurologische Untersuchungstechniken, Anamneseerhebung. Diese Inhalte werden im Unterricht am Krankenbett geübt und vertieft. Der Unterricht am Krankenbett findet in 4 Gruppen statt. Jede Gruppe hat einmal pro Woche einen Termin in der Neurologie, in der Neurochirurgie oder einem der Lehrkrankenhäuser (Schmiederklinik (Speyerer Hof)/Kurpfalzklinik). Die Gruppeneinteilung wird vor Modulbeginn über die Lernplattform Moodle vorgenommen.
    Leitsymptome:
    Gemäß der ÄAppO (Ärztliche Approbationsordnung) soll der Unterricht problemorientiert gestaltet werden. Lerninhalte wurden in einem Lernzielkatalog festgelegt und Leitsymptomen zugeordnet. Die Lerninhalte werden in Seminaren (Systematik) und in problemorienierten (POL) Tutorien (symptomorientiert) gelehrt. Die Themen "Schwindel", "Störungen der Okulomotorik" und "Demenz" werden in interdisziplinären Seminaren unterrichtet.
  2. Ziele der Lehrveranstaltung
    1. Neuroanatomische Grundlagen, der symptomgerichtete, neurologische Untersuchungsgang und die Untersuchungstechniken.
    2. Erheben einer situationsangepassten Anamnese.
    3. Erstellen einer Hauptdiagnose und mögliche Differential-Diagnosen basierend auf den Ergebnissen der erhobenen Anamnese und der orientierenden neurologischen Untersuchung.
    4. Erkennen der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.
  3. Prüfungsform
    Die ÄAppO fordert die praxisorientierte Prüfung. Die Prüfung setzt sich daher aus einem OSCE (objective structured clinical examination) und einem MCQ (multiple choice questionnaire) zusammen. Der OSCE besteht aus 5 Stationen. Der MCQ besteht aus 40 Fragen.

Evaluation:
Voraussetzung für die Scheinvergabe ist die regelmäßige Teilnahme an Unterrichtsveranstaltungen im Modul und die regelmäßige elektronische Evaluation des Gesamtmoduls.