Aktuell
21.12.2012 | |
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Artikel von Suresh Babu et al. ist Editors' Choice in der aktuellen Ausgabe von Science
In der Ausgabe vom 21.12.2012 stellt die wissenschaftliche Fachzeitschrift Science die in Science Signaling 5(254) veröffentlichte Arbeit der Erstautorinnen Sahana Suresh Babu und Agnieszka Wójtowicz aus der Gruppe von Privatdozent Marco Cattaruzza, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie (s. unten) als Editors' Choice im Bereich Zellbiologie vor. In dieser Rubrik präsentiert die renomierte Zeitschrift "Highlights aus der jüngsten Literatur".
Editors' Choice: Cell Biology - Feeling the Stretch. Science 2012;338(6114):1513
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12.12.2012 | |
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Artikel von Suresh Babu et al. auf dem Cover der online-Ausgabe von Science Signaling
Für die online-Ausgabe von "Science Signaling" vom 11. Dezember wurde eine Abbildung aus dem Artikel der Erstautorinnen Sahana Suresh Babu und Agnieszka Wójtowicz, ehemaligen Doktorandinnen in der Gruppe von Privatdozent Marco Cattaruzza, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie, als Titelbild gewählt. Die Arbeit, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Instituts für Pharmakologie, Universität Heidelberg, und dem Laboratorium für Neurobiologie, National Institute of Environmental Health Sciences, USA, durchgeführt wurde, beschreibt den Signalweg, der in Blutgefäßen das Protein Zyxin, das als Wandler mechanischer Signale fungiert, als Reaktion auf Dehnungsreize aktiviert.
Suresh Babu S, Wojtowicz A, Freichel M, Birnbaumer L, Hecker M, Cattaruzza M. Mechanism of stretch-induced activation of the mechanotransducer zyxin in vascular cells. Sci Signal. 2012 Dec 11;5(254):ra91 doi: 10.1126/scisignal.2003173
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12.09.2012 | |
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UCB Pharma Preis für Heidelberger Physiologen Junge Wissenschaftler der Uni Heidelberg für Arbeiten zur Entstehung von Krampfadern ausgezeichnetAnja Feldner und Dr. Hannes Schröder vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie (Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie) der Universität Heidelberg wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA) am 12. September in Mainz mit dem UCB Pharma Preis ausgezeichnet. Prämiert wurde ihre Studie über die molekularen Signalwege bei der Entwicklung von Krampfadern, die sie im Oktober letzten Jahres als Erstautoren in der Fachzeitschrift FASEB Journal veröffentlichten. Darin wiesen sie nach, dass diese Venenerkrankung durch den Transkriptionsfaktor AP-1 gesteuert wird. Dieses Protein reguliert die Aktivität der Gene, deren Produkte an den Veränderungen in den Gefäßzellen und dem sie umgebenden Bindegewebe beteiligt sind, die zur Ausbildung der charakteristischen Korkenzieher-Venen führen. In einem speziellen Tiermodell, das die beiden Biologen während ihrer Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Thomas Korff entwickelten, konnten sie die Aktivität von AP-1 und damit die Bildung von Krampfadern hemmen. Diese Ergebnisse könnten zur Entwicklung neuer Wirkstoffe beitragen, die die Entstehung von Krampfadern verhindern.
Der mit 10 000 Euro dotierte UCB Pharma Preis, der jährlich von der DGA vergeben wird, wurde in diesem Jahr geteilt. Neben den Heidelberger Preisträgern erhielten auch Dr. Nora Gatzke und Dr. Philipp Hillmeister von der Berliner Charité die Auszeichnung.
Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA) ist eine interdisziplinäre medizinische Gesellschaft zur Förderung der Forschung und Weiterbildung auf dem Gebiet der Gefäßmedizin. Die DGA-Ärzte sind in Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften, Verbänden und Behörden angetreten, Gefäßkrankheiten zu verhüten und zu bekämpfen. Die DGA klärt Patienten und Risikopersonen über Prävention, Diagnostik und Therapie auf. Mit ihren Forschungspreisen fördert sie besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs. |
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| Evelyn Spalek aus dem Team Gefäßmedizin der UCB Pharma GmbH in Monheim (l.) und DGA-Präsident Prof. Ulrich Hoffmann (r.) überreichten den Preis an Dr. Hannes Schröder und Anja Feldner.
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17.10.2011 | |
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Protein führt zu Krampfadern Heidelberger Wissenschaftler entwickeln Modell zur Erforschung von Varizen / Veröffentlichung in renommierter Fachzeitschrift
Bisher fehlten geeignete Versuchssysteme, um zu untersuchen, wie diese Veränderungen in den Zellen der Blutgefäße gesteuert werden. Für ihre Untersuchungen nutzten Korff und seine Mitarbeiter den Umstand, dass Blutgefäße im Ohr der Maus deutlich sichtbar und außerdem für kleine operative Eingriffe leicht zugänglich sind. Um künstlich Prozesse hervorzurufen, die der Bildung von Krampfadern ähneln, banden sie eine Vene mit einem dünnen Faden ab. Der durch das gestaute Blut erhöhte Druck in den Gefäßen führte zu erkennbaren Umbildungen, wie sie für Krampfadern charakteristisch sind. In den betroffenen Venen stieg zudem die Zellteilungsrate und die Produktion von MMP-2, einem Enzym, das nicht-zelluläre Bestandteile des Bindegewebes der Blutgefäße abbaut, an. Dagegen fehlten Anzeichen für eine Entzündungsreaktion, wie sie bei anderen Gefäßumbildungsprozessen zu beobachten ist. Modell ermöglicht Test von Wirkstoffen"Trotzdem ähnelt der zelluläre Regelkreis, der die Bildung von Krampfadern kontrolliert, dem beim Umbau von Arterien bei Bluthochdruck", erläutert Korff. Der Transkriptionsfaktor AP-1, der in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsdruck in den Blutgefäßen die Ablesung bestimmter Gene und damit die Proteinproduktion reguliert, steuere auch die Entstehung von Krampfadern, so der Wissenschaftler. Hemmt man nämlich AP-1, sodass er Gene nicht mehr aktivieren kann, bilden sich auch die charakteristischen Korkenzieher-Venen nicht und Zellteilung sowie die Produktion bindegewebsabbauender Enzyme bleiben auf Normalniveau. In einem weiteren Experiment konnte die Gruppe nachweisen, dass die an der Maus gewonnenen Ergebnisse auch für den Menschen gelten. Bei Patienten operativ entfernte Krampfadern zeigten die gleichen zellulären und molekularen Veränderungen wie die künstlich erzeugten Krampfadern im Mausohr. Aufbauend auf diesen Ergebnissen plant Korff weitere Untersuchungen: "An unserem Modell können wir jetzt die frühen Schritte der Erkrankung genauer analysieren und mögliche Wirkstoffe gegen Krampfadern testen, die die Lebensqualität der Patienten verbessern." An leichten Venenbeschwerden leiden nach Angaben der Deutschen Gefäßliga über 30 Millionen Menschen, wobei Frauen etwas doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Laut einem Gesundheitsbericht des Bundes weisen 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung Krampfadern auf.
Literatur:Feldner A, Otto H, Rewerk S, Hecker M, Korff T. Experimental hypertension triggers varicosis-like maladaptive venous remodeling through activator protein-1. FASEB J. 2011 Oct;25(10):3613-21. Epub 2011 Jun 17.
Ansprechpartner für Journalisten:Dr. Gerd König Universität Heidelberg Institut für Physiologie und Pathophysiologie Abt. Herz- und Kreislaufphysiologie - Koordinationsbüro - Im Neuenheimer Feld 326 69120 Heidelberg Tel. +49 6221 54 4067 Fax + 49 6221 54 4038 |
4.10.2011 | |
| Publikation der AG Korff auf der Titelseite des FASEB Journals Auf dem Titelblatt seiner Oktober-Ausgabe weist das FASEB Journal speziell auf den Artikel Experimental hypertension triggers varicosis-like maladaptive venous remodeling through activator protein-1 der Arbeitsgruppe Korff, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie hin. Unter Latest News ist auch eine Presseinformation des FASEB Journals zu dieser Arbeit abrufbar. |
28.5.2013 14:00 / INF 306, Seminar Room 13 | |
| Coronary aspirate - a signature of coronary atherosclerosis |
PD Dr. Petra Kleinbongard Institute of Pathophysiology, Essen University Hospital, Germany | |
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Neue Publikationen
Institut für Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 326 69120 Heidelberg Germany
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