Auswahlrunde 2010 |
In der Auswahlrunde 2010 wurden 3 Bewerber in das Programm aufgenommen.

Name:
Fabian Bock
Medizinstudium seit:
WS 2008/2009
Schwerpunkt:
Endokrinologie und Stoffwechsel
Warum ich in das MD/PhD-Programm aufgenommen werden wollte:
Leider ist das Bild des forschenden Arztes in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund geraten. Zu Unrecht, wie mir erscheint. Ein zunehmend komplexer werdendes Krankheitsverständnis und die Unzulänglichkeiten vieler aktueller Therapien erfordern mutige Sprünge von der Laborbench an das Krankenbett. Mit dem MD/PhD-Programm bekommt man die Möglichkeit beide Seiten , also sowohl die molekularen Mechanismen von Krankheiten als auch die klinisch-praktische Umsetzbarkeit dieses Wissens zu erfahren um optimal auf jene Sprünge vorbereitet zu sein.
Mit der medizinischen Grundlagenforschung steht und fällt das Selbstbewusstsein einer anwendungsbasierten Medizin. Sie liefert den Stoff aus dem vernetzte Krankheitsmodelle und komplexe Therapieansätze gemacht sind. Ganz besonders relevant wird dies bei einem aus dem Gleichgewicht geratenen Stoffwechsel oder bei chronischen Folgen von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Sie erfordern integrative Ansätze unter Berücksichtigung aller Ebenen der Entstehung. Vom MD/PhD-Programm erhoffe ich mir viel über die tief liegende Ebene zu erfahren und unter optimaler Verknüpfung mit klinischer Praxis eigene Schwerpunkte vertiefen zu können.

Name:
Martin Weinreuter
Medizinstudium seit:
WS 2006/2007
Schwerpunkt:
Molekulare Kardiologie
Was mir am MD/PhD-Programm besonders gut gefällt:
Eine wichtige Aufgabe der forschenden Mediziner ist es an den Schnittstellen zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und klinischer Anwendung zu wirken. Der Patientenkontakt und die medizinische Tätigkeit in der Klinik können hierbei Ideengeber für die Forschung sein und zur Betätigung in der Grundlagenwissenschaft motivieren.
Das MD/PhD-Programm bietet die Möglichkeit, zusätzlich zur klinischen, eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten, sodass mit dem dadurch erworbenen Handwerkszeug neue Ideen in konkrete Forschungsprojekte umgesetzt werden können.
Name:
Anton Schulmann


