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Forschungsdekanat Medizinische Fakultät Heidelberg

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Forschungsförderung des BMBF in den Lebenswissenschaften wird in vier Bereiche untergliedert:

 

Gesundheitsforschung

Noch immer sind rund zwei Drittel aller Krankheiten nicht ursächlich heilbar. Das heißt, bei den meisten Erkrankungen ist heute bestenfalls eine Therapie der Symptome möglich und bei vielen Krankheiten noch nicht einmal das. Der Gesundheitsforschung kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Hier werden neue oder bessere Diagnoseverfahren und Therapien entwickelt, um kranken Menschen effektiver zu helfen. Und es werden neue Ansätze und Wege zur Prävention gesucht, die dazu beitragen, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung mit rund 500 Mio. €.

http://www.bmbf.de/de/gesundheitsforschung.php

Biomedizinische Forschung

Die molekularen Lebenswissenschaften erlauben uns immer tiefere Einblicke in die Lebensvorgänge. Spätestens seit der spektakulären Entschlüsselung der Struktur des menschlichen Genoms im Juni 2000 ist uns die ungeheure Dynamik des Erkenntnisgewinns bewusst. In der biomedizinischen Forschung erschließt sich eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten.

http://www.bmbf.de/de/979.php

Biotechnologie

Spektakuläre Fortschritte haben die Biowissenschaft in das allgemeine Bewusstsein gerückt. Das Erbgut des Menschen ist weitgehend entschlüsselt. Jetzt gilt es, seine Funktionsweise zu verstehen. Dies verspricht einen enormen Erkenntnisschub und viele Ansatzpunkte für die Bekämpfung von Krankheiten. Für die Bundesregierung ist die Förderung der Biotechnologie ein zentraler Schwerpunkt ihrer Forschungspolitik. Mit dem "Rahmenprogramm Biotechnologie" sollen der hohe internationale Leistungsstand der Biowissenschaften gesichert und Innovationspotenziale erschlossen werden. Insgesamt werden dafür bis 2005 über 800 Mio. € bereitgestellt.

http://www.bmbf.de/de/1024.php

Ethik und Recht

Forschung an embryonalen Stammzellen, Patente auf Gene? Wie weit geht die Freiheit der Forschung und wo liegen die gesellschaftlichen Grenzen? Die Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Biowissenschaften versucht auf diese Fragen Antworten zu finden. Aufgabe einer innovationsorientierten Forschungspolitik ist es, Ethik und Fortschritt zusammenzuführen und alle Gesetzgebungsprozesse zu begleiten, die Aspekte der biowissenschaftlichen Forschung berühren.

http://www.bmbf.de/de/1056.php

 

Aktuelle Ausschreibungen des BMBF finden Sie unter „Aktuelle Mitteilungen“.

 

Weitere Informationen zur Forschungsförderung des BMBF finden Sie unter folgenden Links:

 

Projektträger des BMBF

Ein wichtiger Baustein im Projektfördersystem des BMBF sind die Projektträger. Sie übernehmen die Beratung und administrative Bearbeitung und Betreuung von Forschungsprojekten.

Einige der für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg relevantesten Projektträger sollen an dieser Stelle kurz genannt werden.

Unter den angegebenen Links gelangen Sie zu den jeweiligen Internetauftritten:

 

Projektträger im DLR Gesundheitsforschung (http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/)
Standort Bonn: Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn-Oberkassel
Tel.: 0228/3821-210 (Sekretariat)

 

Projektträger FZ Jülich (http://www.fz-juelich.de/ptj)
Schwerpunkt Biotechnologie
Postanschrift: 52425 Jülich (eigene PLZ)
Besucheradresse Standort Jülich: Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich
Tel.: 02461/61-4622

 

Projektträger Internationales Büro (http://www.internationales-buero.de/)
Standort Bonn: Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn-Oberkassel
Tel.: (02 28) 3821-453

 

Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (http://www.mstonline.de/foerderung/rahmenprogramm) - Mikrosysteme
Steinplatz 1, 10623 Berlin
Tel.: 030/310078-111

 

Projektträger EU-Büro (http://www.eubuero.de)
Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn-Oberkassel
Tel.: 0228/3821-630

 

Antragsverfahren

In der Regel werden BMBF-Anträge in zwei Stufen eingereicht, bitte beachten Sie hier die Bedingungen der jeweiligen Ausschreibung.

 

Zum Einreichen von Projekt-Skizzen für die Förderung neuer Vorhaben steht das Elektronische Skizzen-System zur Verfügung.

 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Heidelberg können eine Anleitung zum Ausfüllen zum Umgang mit den entsprechenden Formularen beim Forschungsdekanat anfordern.

 

Nach Einreichen einer Projektskizze an den fachlich zuständigen Projektträger und ausführlicher Beratung über die wissenschaftlich-technischen Inhalte des betreffenden Fachprogramms wird der Antrag formuliert, anhand der allgemeinen Förderbedingungen geprüft und zur Entscheidung vorgelegt. Wird Ihr Antrag positiv begutachtet, werden Sie vom jeweiligen Projektträger aufgefordert Zuwendungsanträge zu stellen. Zum Ausfüllen des Antrages empfiehlt sich die Nutzung des elektronischen Antragssystems easy.

 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Heidelberg können eine Anleitung zum Ausfüllen der AZA-Formulare beim Forschungsdekanat anfordern.

 

Bei Fragen zu Programmen bzw. Ausschreibungen des BMBF wenden Sie sich bitte an Frau Martina Manns.