Studium an der Medizinischen Fakultät

Sozietät Czerny

 

   Multidisziplinäre Onkologie – zwischen Patient und Labor

 

 

 

Tumorerkrankungen stellen eine Erkrankungsgruppe dar, die in nahezu allen Fachbereichen auftritt. Im Rahmen der Teilnahme am Sozietätsprogramm sollen onkologische Prinzipien der Diagnostik und Therapie und insbesondere die mittlerweile zentrale Bedeutung multimodaler Therapiemodalitäten vermittelt und diskutiert werden.



Neben den Grundlagen der Onkologie (Ätiologie, Epidemiologie, Pathomechanismen, etc.) steht besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Vordergrund. Dabei soll dies möglichst anhand konkreter Fallbeispiele (verschiedener Tumorentitäten wie beispielsweise das Dickdarmkarzinom oder Tumore aus dem HNO-Bereich) verdeutlicht werden. Eingebunden sind dabei Besuche im OP, der Strahlentherapie und Tageskliniken.


Ein zweiter Aspekt kann am Beispiel der vererbbaren Dickdarmkarzinome verdeutlicht werden. Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Molekularbiologen, Humangenetikern und Psychoonkologen wird dabei besonders deutlich. Darüber hinaus sind weitere wichtige Themen übergreifende spezifische onkologische Problemstellungen, die aus dem medizinethischen und psychosozialen Kontext heraus diskutiert werden.



Im Rahmen von klinischen Lehreinheiten anhand von Fallvorstellungen sollen den Studierenden typische klinischen Fragestellungen, Diskussionen und Problembereiche möglichst nah aus dem medizinischen Alltag veranschaulicht werden. Durch die Beteiligung verschiedenster Fachdisziplinen soll ebenso ein vielfältiger Einblick in den aktuellen Stand der Forschung im Bereich Onkologie ermöglicht werden.


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