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Forschungsdekanat Medizinische Fakultät Heidelberg

  

Forschung an der Medizinischen Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg

 

Die Medizinische Fakultät Heidelberg gehört – wie zahlreiche Studien und Rankings belegen – zu den führenden Einrichtungen der Medizinforschung und der Studierendenausbildung in Deutschland. Forschung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg bedeutet enge Verbindungen zwischen Laborbank und Krankenbett, rasche Umsetzung neuer Erkenntnisse in klinische Studien, eine praxisnahe, moderne Lehre und eine gezielte Förderung von Nachwuchsforschern.

 

Die Forschung an der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Heidelberg ist charakterisiert durch hohe Interdisziplinarität über Abteilungs- und Institutsgrenzen hinweg, insbesondere zwischen der klinischen Forschung und der Grundlagenforschung.

 

Inhaltliche Schwerpunkte sind:

  • Infektionskrankheiten

  • Vaskuläre Ischämie und myogene Dysfunktion

  • Neurowissenschaften

  • Translationale und individualisierte Onkologie

  • Transplantation und individualisierte Immuntherapie

Es bestehen zahlreiche durch die DFG geförderte Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Forschergruppen und Klinische Forschergruppen, die diese übergeordneten Schwerpunkte weitgehend repräsentieren.

Zudem prägen weitere medizinische und naturwissenschaftliche Einrichtungen der Universität sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen den Forschungsstandort Heidelberg.

   

Informationen über Drittmittel geförderte Forschungsaktivitäten der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikum Heidelberg können Sie unserer Forschungsdatenbank entnehmen.

Forschungsdekanat der Medizinischen Fakultät

Das Forschungsdekanat unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg bei Fragen rund um die Forschungsförderung und Einwerbung von Drittmitteln, wie z. B. Beratung und administrative Begleitung bei der Beantragung und Abwicklung von Forschungsprojekten, individuelle Recherchen zur Drittmitteleinwerbung und administrative Betreuung der internen Forschungs- und Nachwuchsförderungsmaßnahmen der Fakultät.

   

Sonderforschungsbereiche und SFB-Transregios

  • SFB 1158: Von der Nozizeption zum chronischen Schmerz: Struktur-Funktions-Merkmale neuronaler Bahnen und deren Reorganisation; Sprecherin Prof. Dr. Rohini Kuner, Pharmakologisches Institut
  • SFB 1134: Funktionelle ensembles: Integration von Zellen, Genese von Aktivitätsmustern und Plastizität von Gruppen ko-aktiver Neurone in lokalen Netzwerken; Sprecher: Prof. Dr. Andreas Draguhn, Institut für Physiologie und Pathophysiologie
  • SFB 1129: Integrative Analyse der Replikation und Ausbreitung pathogener Erreger; Sprecher: Prof. Hans-Georg Kräusslich, Zentrum für Infektiologie
  • SFB 1118: Reaktive Metabolite als Ursache diabetischer Folgeschäden; Sprecher: Prof. Dr. Peter Nawroth, Medizinische Klinik, Innere Medizin I
  • SFB-Transregio 209: Leberkrebs - neue mechanistische und therapeutische Konzepte in einem soliden Tumormodell (Heidelberg/Karlsruhe/Göttingen); Sprecher: Prof. Dr. Peter Schirmacher, Pathologisches Institut
  • SFB-Transregio 179: Determinanten und Dynamik der Elimination versus Persistenz bei Hepatitis Virus Infektionen (Heidelberg, Freiburg, München); Sprecher: Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Zentrum für Infektiologie
  • SFB-Transregio 156: Die Haut als Sensor und Initiator von lokalen und systemischen Immunreaktionen (Heidelberg/Tübingen/Mainz); Sprecher: Prof. Dr. Alexander Enk, Hautklinik
  • SFB-Transregio 83: Molekulare Architektur und zelluläre Funktionen von Lipid/Protein-Komplexen (Heidelberg/Dresden/Bonn); Sprecher: Prof. Dr. Thomas Söllner, Biochemiezentrum Heidelberg

 

Es bestehen Beteiligungen an folgenden Sonderforschungsbereichen:

  • SFB 1324: Mechanismen und Funktionen des Wnt-Signalwegs (Heidelberg/Karlsruhe/Göttingen); Sprecher Prof. Dr.  T. Holstein, Centre for Organism Studies Heidelberg
  • SFB 1036Zelluläre Qualitätskontrolle und Schadensbegrenzung; Sprecher: Prof. Dr. Bernd Bukau, ZMBH
  • SFB 873: Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen (Heidelberg)
  • SFB-Transregio 186: Molekulare Schalter zur räumlichen und kinetischen Regulation der zellulären Signaltransmission (Heidelberg/Berlin)
  • SFB-Transregio 152: Steuerung der Körperhomöostase durch TRP-Kanal-Module (München/Freiburg/Saarbrücken/Heidelberg/Leipzig)
  • SFB-Transregio 79: Werkstoffe für die Hartgeweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen (Gießen/Heidelberg/Dresden)

Graduiertenkollegs

Es bestehen Beteiligungen an folgenden Graduiertenkollegs

Forschergruppen

  • Forschergruppe 1202: Mechanisms of persistance of hepatotropic viruses (Heidelberg/Freiburg); Sprecher: Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Department Infektiologie, Abt. Molekulare Virologie
  • Forschergruppe 2289: Kalzium-Homöostase bei Neuroinflammation und -Degeneration: Neue Ansatzpunkte für die Therapie der multiplen Sklerose? (Heidelberg/Homburg/Münster/Hamburg-Eppendorf); Sprecherin. Prof. Dr. Ricarda Diem, Neuroonkologie.

Eine Beteiligung besteht an:

  • Forschergruppe 2407: Exploring Articular Cartilage and Subchondral Bone Degeneration and Regeneration in Osteoarthritis (ExCarBon)
  • Forschergruppe 1332: Physiological Functions of the APP Gene Family in the Central Nervous System
  • Forschergruppe 1228: Molecular Pathogenesis of Myofibrillar Myopathies  
      

 Klinische Forschergruppen

  • KFO 227: Das kolorektale Karzinom: Der Weg vom Primärtumor zur Metastase (Sprecher: Prof. Dr. Markus W, Büchler, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg / Leiter: Prof. Dr. Jürgen Weitz, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg)
  • KFO 214: Schwerionentherapie in der Radioonkologie (Sprecher: Prof. Dr. Oliver Jäkel, Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum) 

Eine Beteiligung besteht an:

  • KFO 256Mechanismen der gestörten Emotionsverarbeitung bei der Borderline Persönlichkeitsentwicklung 

 Schwerpunktprogramme

  • SPP 1923: Innate Sensing and Restriction of Retroviruses; Sprecher: Prof. Dr. Oliver Till Fackler, Virologie

Beteiligungen:

  • SPP 1935: Deciphering the mRNP code: RNA-bound determinants of post-transcriptional gene regulation
  • SPP 1738: Neue Funktionen von nicht kodierenden Ribonukleinsäuren während der Entwicklung, Plastizität und Erkrankung des Nervensystems
  • SPP 1710: Dynamik thiolbasierter Redoxschalter in der Zellphysiologie
  • SPP 1665: Aufschlüsselung und Manipulation neuronaler Netzwerke im Gehirn von Säugetieren: Von korrelativen zur kausalen Analyse
  • SPP 1608: Ultraschnelle Informationsübertragung und hohe zeitliche Präzision: normale und funktionsgestörte Hörmechanismen

  • SPP 1468: Osteoimmunology - IMMUNOBONE - A Program to Unravel the Mutual Interactions between the Immune System and Bone
  • SPP 1392: Integrative analysis of olfaction

Exzellenzinitiative des Bundes

Weitergehende Informationen über die Universität Heidelberg in der Exzellenzinitiative finden Sie hier.

BMBF-geförderte Verbundprojekte

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg sind an zahlreichen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekten und Verbünden beteiligt. Exemplarisch sollen an dieser Stelle folgende Projekte genannt werden:

  • Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
  • Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
  • Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)
  • Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD) - assoziiertes Mitglied
  • Nationale Kohorte (NAKO)

 

Wissenschaftliche Einrichtungen der Universität Heidelberg

 

Kooperierende Forschungseinrichtungen

 

Internationale Partnerschaften der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Heidelberg

  • Semmelweis Medizinische Universität Budapest
  • Tonji Medical University Wuhan, China
  • Kooperation zwischen der Medizinischen Fakultät und der Universidad Católica de Chile sowie des Heidelberg Center Lateinamerika
  • Im Fachgebiet Medizin und Medizintechnik besteht ein Abkommen zwischen den medizinischen Fakultäten der Universidad Austral de Chile (UACh) und der Medizinischen Fakultät Heidelberg

Neben den Partnerschaften auf Fakultäts- und Klinikumsebene bestehen zahlreiche nationale und internationale Kooperationen sowohl auf Abteilungs- als auch auf Wissenschaftlerebene.

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Letzte Aktualisierung: 15.09.2017