Institut für Geschichte und Ethik der Medizin

Die Medizinhistoriographie in Heidelberg

 

Das 19. Jahrhundert: Medizinhistorische Vorlesungen

Schon lange vor der Errichtung eines Instituts für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg 1961 wurden von einzelnen Dozenten der Medizinischen Fakultät Vorlesungen zur Medizingeschichte abgehalten. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren medizinhistorische Kenntnisse, d.h. das Wissen um die Diagnostik und Therapie der alten Autoritäten, für die praktische Ausübung des ärztlichen Berufes noch wertvoll. Die Vorlesungen zur Medizingeschichte dienten somit primär der Aus- bzw. Fortbildung von Studenten und Ärzten. Sie trugen Titel wie "Hodegetik", "Enzyklopädie und Methodologie", "Litterärgeschichte" oder "Kunstgeschichte der Medicin- und Arzneykunde". Zu den wichtigsten Dozenten in Heidelberg zählten der berühmte Geburtshelfer und Gynäkologe Friedrich Karl Naegele (1778-1851), der zwichen 1809 und 1851 zweiundvierzig Jahre lang zur Geschichte der Geburtshilfe las, der Pathologe Ernst Anton Xaver Quitzmann (1809-1879), der sich 1843 sogar mit einer medizinhistorischen Arbeit habilitierte, und der Professor für Pathologie und Therapie Friedrich August Benjamin Puchelt (1784-1856), unterstützt durch seinen Sohn Benno Rudolf Puchelt. Nach 1871 fanden sich keine Vorlesungen mehr zur Medizingeschichte in den Vorlesungsverzeichnissen. Für mehrere Jahrzehnte fehlte in der beginnenden Ära der naturwissenschaftlichen Medizin das Interesse an Medizingeschichte fast völlig. Auch später sollte es sich unter den Ärzten kaum wieder erholen.

 

Das frühe 20. Jahrhundert: Ernst Schwalbe und Paul Ernst

Während sich andern Orts die ersten professionellen Medizinhistoriker etablierten, blieb die Disziplin in Heidelberg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Domäne von Ärzten, die die Medizinhistoriographie im Nebenberuf ausübten. So hielt der Pathologe Ernst Schwalbe (1871-1920) aus persönlichem Interesse heraus im Wintersemester 1903/04 nach mehr als dreißig Jahren Pause wieder medizinhistorische Vorlesungen. Als "Vorlesungen über Geschichte der Medizin" in mehreren Auflagen bis 1920 veröffentlicht, erlangten sie über Heidelberg hinaus Berühmtheit. Schwalbe habilitierte sich 1906 für Geschichte der Medizin und erhielt 1907 einen entsprechenden Lehrauftrag durch die Medizinische Fakultät. Schwalbe verließ Heidelberg jedoch noch im gleichen Jahr, um 1908 Ordinarius für Pathologie in Rostock zu werden. Im März 1920 fiel er an der Spitze einer Freiwilligeneinheit zur Unterstützung des rechtsradikalen Kapp-Putsches im Gefecht mit streikenden Arbeitern. Der Heidelberger Pathologieordinarius Paul Ernst (1859-1937) übernahm 1907 Schwalbes Lehrauftrag und hielt bis zu seiner Emeritierung 1928 und darüber hinaus vielbesuchte Vorlesungen zur Medizingeschichte. Schwalbe und Ernst lehnten eine Verselbständigung und Professionalisierung des Faches Geschichte der Medizin ab. Sie verstanden die Medizingeschichte vielmehr als allgemeinbildende Propädeutik und Gegengewicht gegen die zunehmende akademische Spezialisierung

 

Das frühe 20. Jahrhundert: Walter Pagel

Der Nachfolger Ernsts als Ordinarius für Pathologie, Alexander Schmincke (1877-1953), holte 1930 den jungen Walter Pagel (1898-1983) als Assistenten nach Heidelberg. Walter Pagel war der Sohn des Berliner Medizinhistorikers Julius Pagel, eines der Pioniere der philologisch orientierten Medizinhistoriographie. Walter Pagel, als Pathologe ein bedeutender Tuberkuloseforscher, habilitierte sich im Wintersemester 1930/31 in Heidelberg für Pathologie und für Geschichte der Medizin mit einer morphologischen, experimentellen und geschichtlichen Arbeit zur tuberkulösen Erweichung. Zuvor hatte er ein halbes Jahr am Leipziger Institut für Geschichte der Medizin unter Henry E. Sigerist (1891-1957) gearbeitet. 1931 legte er seine erste große Studie zu Johann Baptist van Helmont (1579-1644) vor. Bis zum Sommersemester 1933 hielt Pagel Vorlesungen zur Medizingeschichte. Am 2. August 1933 wurde ihm wegen seiner religiösen Herkunft aus "rassischen" Gründen die Lehrbefugnis entzogen. Mit seiner Frau und seinem dreijährigen Kind emigrierte er über Frankreich nach England. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte Pagel Bahnbrechende Arbeiten zur Medizingeschichte der Frühen Neuzeit, besonders zu Paracelsus, Harvey und van Helmont. Paracelsus und den Paracelsismus verortete er erstmals differenziert im religiösen und naturphilosophischen Kontext der Renaissance. Dabei blieb ihm, der bis zu seiner Pensionierung 1967 in verschiedenen Londoner Krankenhäusern als Pathologe arbeitete, nur die knappe Freizeit für medizinhistorische Studien. Walter Pagel starb 1983 in London.

 

Medizingeschichte im Nationalsozialismus

In Heidelberg hielt zwischen 1937 und 1945 der Lehrstuhlinhaber für Physiologie Johann Daniel Achelis (1898-1963) Vorlesungen zur Medizingeschichte. Der Physiologe Achelis hatte wie Walter Pagel bis 1927 am Leipziger Institut für Geschichte der Medizin unter Sigerist gearbeitet. Er gehörte zu den engen Vertrauten Sigerists und wurde von diesem sogar als Nachfolger vorgeschlagen. Kurze Zeit leitete er das Institut vertretungsweise. Anfang 1933 ging der überzeugte Nationalsozialist in das Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin, stieg rasch zum Ministerialrat auf und war maßgeblich an der Gleichschaltung der Universitäten beteiligt. 1934 wurde er Ordinarius für Physiologie in Heidelberg, erhielt 1937 einen Lehrauftrag für Medizingeschichte und fungierte von 1942 bis 1945 sogar als Dekan der Medizinischen Fakultät. Achelis, der noch in den 1980er Jahren als Wegbereiter der psychosomatischen Medizin in Heidelberg gefeiert wurde, sorgte erfolgreich für die Selbstgleichschaltung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Sinne der Durchsetzung des Führerprinzips und der "Arisierung". Auf sein Betreiben hin unterstützte die Akademie den Aufbau einer medizinhistorischen Fachbibliothek. Diese Sammlung, besonders die alten Drucke aus dem 15. und 16. Jahrhundert, bildet auch heute noch den Kern der Institutsbibliothek. Mit dem Versuch, ein eigenständiges Institut für Geschichte der Medizin zu errichten, scheiterterte Achelis 1941. Er selbst widmete sich in mehreren Publikationen dem medizinischen Werk des Paracelsus. Nach dem Krieg von den Amerikanern entlassen gelangte er 1950 wieder in eine führende Position innerhalb der Firma Boehringer Mannheim. Achelis starb 1963.

Die Vorgeschichte der Institutsgründung: Walther Schönfeld

Fast zehn Jahre nach dem Ausscheiden Achelis' hielt der Direktor der Heidelberger Hautklinik Walther Schönfeld (1888-1977) im Wintersemester 1954/55 wieder eine Vorlesung zur Medizingeschichte und setzte sie regelmäßig bis 1961 fort. 1959 erhielt er einen Lehrauftrag für Geschichte der Medizin. Schönfeld war 1935 für den aus "rassischen" Gründen emeritierten und dann in die Emigration getriebenen Siegfried Bettmann zum Ordinarius für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Heidelberg berufen worden. Er interessierte sich früh für die Geschichte seines Faches und veröffentlichte 1941 ein Buch über die Syphilisendemien an den deutschen Küsten im 19. Jahrhundert. 1945 wurde Schönfeld, der kein Mitglied der NSDAP gewesen war, nicht entlassen und konnte bis zu seiner Emeritierung 1959 weiter lehren. In dieser Zeit entstand ein historisches Werk über die "Frauen in der abendländische Heilkunde" (1947) und vor allem die "Kurze Geschichte der Dermatologie und ihre kulturgeschichtliche Spiegelung" (1954). Schönfeld erweiterte die medizinhistorische Bibliothek Achelis' und betrieb erfolgreich die Errichtung eines Instituts für Geschichte der Medizin. Auf ihrer Sitzung vom 14. Mai 1959 beschloss die Medizinische Fakultät in Heidelberg, einen Antrag auf Errichtung eines Extraordinariats für Geschichte der Medizin zu stellen. Ende 1959 wurde der Antrag von der Landesregierung in Stuttgart genehmigt. Die Berufungskommission nahm im Frühjahr 1960 ihre Arbeit auf. Ihr gehörten Walther Schönfeld, sein Nachfolger als Ordinarius für Dermatologie Josef Hämel (1894-1969) und der Gynäkologieordinarius Hans Runge (1892-1964) an. Auf der Fakultätssitzung vom 19. Januar 1961 präsentierte die Kommission ihre Berufungsliste. Auf Platz 1 setzte sie den Experten für arabische Medizin Heinrich Schipperges (*1918) aus Kiel. Es folgten auf Platz 2 Robert Herrlinger (1914-1968) und Edith Heischkel-Artelt (1906-1987), auf Platz 3 Walter L. von Brunn (1914-1971). Am 4. Juli 1961 nahm Schipperges den Ruf, der im Frühjahr an ihn ergangen war, an, nachdem ihm adäquate Räumlichkeiten und das persönliche Ordinariat zugesichert worden waren.

Das Institut für Geschichte der Medizin 1961: Heinrich Schipperges

Mit dem 1. Oktober 1961 wurde an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg ein planmäßiges Extraordinariat für Geschichte der Medizin geschaffen (Umwandlung in ein Ordinariat am 1.8.1963) und ein Institut für Geschichte der Medizin gegründet, für das die Universität Räume auf drei Stockwerken in der Sofienstraße 3 anmietete. Persönlicher Ordinarius und erster Institutsdirektor wurde Heinrich Schipperges (*1918).Schipperges hatte nach langjährigen Kriegsdienst als Offizier an der West- und Ostfront seit 1946 in Bonn Medizin studiert. Früh interessierte er sich für historische und anthropologische Themen. Mit einer Arbeit zu "Krankheitsursachen, Krankheitswesen und Heilung in der Klostermedizin, dargestellt am Welt-Bild Hildegard von Bingens" wurde er 1951 zum Doktor der Medizin promoviert. Sein Betreuer war der Medizinhistoriker Johannes Steudel (1901-1973), der seit dem Wintersemester 1942/43 das Fach in Bonn vertrat. Steudel hatte lange am Institut für Medizingeschichte in Leipzig unter Walter von Brunn (1876-1952) gearbeitet und sich dort 1943 mit einer Arbeit zur medizinischen Terminologie habilitiert. Schipperges baute seine Hildegard-Studien zu einer philosophischen Dissertation aus, mit der er 1952 auch zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. In den Jahren 1952 bis 1954 widmete er sich der Ausbildung zum Facharzt für Nerven- und Gemütsleiden in der Neurochirurgischen Klinik des Zürcher Kantonsspitals und in der Psychiatrischen Klinik, dem Burghölzli, unter Manfred Eugen Bleuler. Ausgestattet mit einem DFG-Stipendium erforschte Schipperges ab 1954 am Medizinhistorischen Institut in Bonn die arabische Medizin des Mittelalters und studierte gleichzeitig Arabistik und Islamwissenschaften an der Bonner Universität. Seit 1957 Hochschulassistent am Institut für Geschichte der Medizin habilitierte sich Schipperges 1959 unter Steudel mit der Arbeit "Rezeption und Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter". Im gleichen Jahr erhielt er an der Universität Kiel Lehraufträge für Medizingeschichte und Kulturgeschichte des arabischen Mittelalters. 1960 schloss er seine Ausbildung zum Facharzt für Nerven- und Gemütsleiden ab.

 

Das Institut für Geschichte der Medizin: 1961-1986

In Heidelberg leitete Schipperges das neugegründete Institut, zu dem neben den wissenschaftlichen Mitarbeitern, zahlreichen Gastwissenschaftlen, wissenschaftlichen Hilfskräften und Doktoranden auch ein Fotograf sowie Bibliothekarinnen, Sekretärinnen und seit 1971 eine Archivarin zählten. Das Zentrum der Lehre bildete zunächst die Pflichtvorlesung für Kliniker zur Geschichte der Medizin. Mit der Approbationsordnung 1970 wurde der scheinpflichtige Kursus der Medizinischen Terminologie eingeführt, der in Heidelberg immer als propädeutisch breite Einführung in die medizinische Fachsprache verstanden wurde. Außerdem boten die Wissenschaftler zahlreiche Seminare und ein Proseminar für Doktoranden an. Schipperges setzte seine Forschungen zur Antike und zum Mittelalter fort. Wichtig wurden z.B. seine Studien zu Petrus Hispanus. Hinzu kamen Veröffentlichungen zur medizinischen Anthropologie und zur medizinischen Futurologie, also zur künftigen Orientierung der Medizin. Im Juni 1974 zog das Institut in das Theoretikum der Medizinischen Fakultäten im Neuenheimer Feld um und erhielt neue Räume im ersten Obergeschoss des Gebäudes 305. Schipperges arbeitete eng mit dem Ordinarius für Pathologie Wilhelm Doerr (1914-1996) zusammen, der das Projekt einer "Theoretischen Pathologie" an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften betrieb. Am 21. April 1978 konstituierte sich in der Akademie eine Kommission für Theoretische Pathologie, die eine Forschungsstelle unter der Leitung von Schipperges ins Leben rief. Zum Projekt der Theoretischen Pathologie, das sich als Fortsetzung der Heidelberger Schule der Anthropologischen Medizin Ludolf von Krehls und Viktor von Weizsäckers verstand, trug wesentlich auch der Pathologe und Sozialmediziner Wolfgang Jacob (1919-1994) bei. Die Vertreter der Theoretischen Pathologie strebten die Überbrückung der Kluft zwischen Natur- und Geisteswissenschaften durch die Formulierung eines übergeordneten Bezugssystems im Verständnis des Kranken im Sinne einer umfassenden anthropologischen Perspektive an.

Das Institut für Geschichte der Medizin 1992: Wolfgang U. Eckart

Nach fast sechsjähriger Vakanz erhielt das Institut am 1. April 1992 mit Wolfgang U. Eckart (*1952) einen neuen Ordinarius und Institutsdirektor. Eckart arbeitete schon während seines Medizinstudiums in Münster (1971-1977) als wissenschaftliche Hilfskraft am dortigen Institut für Theorie und Geschichte der Medizin unter Richard Toellner (*1930). Hier fertigte er seine medizinhistorische Dissertation zum Werk Daniel Sennerts (1572-1637) an, mit der er 1978 promoviert wurde. Richard Toellner, der sich 1968 bei Karl Eduard Rothschuh (1908-1984) in Münster mit einer Arbeit über Albrecht von Haller habilitiert hatte, wurde 1974 der Nachfolger seines Lehrers. Die medizinische Konzeptgeschichte Rothschuhs prägte auch das spätere medizinhistorische Werk Eckarts. Die Dissertation Eckarts wurde von Johanna Bleker (*1940) angeregt und mitbetreut, die sich 1978 mit einer Arbeit zur Naturhistorischen Schule habilitierte und in den folgenden Jahren zahlreiche Studien zur Beziehung zwischen Medizin und Politik verfasste. Dieser Forschungsschwerpunkt sollte Eckart nachhaltig beeinflussen. Nach dem Studium blieb er dem Institut bis 1988 verbunden, zunächst als DFG-Stipendiat, dann als wissenschaftlicher Assistent bzw. Hochschulassistent. Nebenher studierte er Geschichte an der Universität Münster. Von 1984 bis 1985 arbeitete Eckart als wehrpflichtiger Stabsarzt am Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Freiburg/Br. Aus dieser Zeit stammt sein Interesse am Thema Medizin und Krieg, zu dem in Heidelberg eine Reihe von Studien entstand. Eckart arbeitete zur Medizin im europäischen Kolonialimperialismus und zur Ärztlichen Mission. 1986 habilitierte er sich mit einer Arbeit über "Deutsche Ärzte in China 1897-1914. Medizin als Kulturmission im Zweiten Deutschen Kaiserreich" im Fach Geschichte der Medizin. Zwei Jahre später (1988) wurde er auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule in Hannover berufen, wo er die Abteilung für Geschichte der Medizin leitete. In dieser Zeit entstand sein Lehrbuch "Geschichte der Medizin" (1990, 4. Aufl. 2000), das ganz bewusst der Tradition des wichtigen Spätwerks Karl Eduard Rothschuhs "Konzepte der Medizin" (1970) verpflichtet war und ist. In Heidelberg folgten neben Sammelbänden und Detailstudien das "Ärzte Lexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert" (mit Christoph Gradmann) (1995, 2. Aufl. 2001) und die wichtige Studie zu "Medizin und Kolonialimperialismus. Deutschland 1884-1945" (1997).

Literaturauswahl (chronologisch)

 

  • Walther Schönfeld: Medizingeschichtliche Vorlesungen in Heidelberg im 19. und 20. Jahrhundert bis zur Errichtung des planmäßigen Extraordinariats für Geschichte der Medizin. In: Heidelberger Jahrbücher 5 (1961), S. 104-113.
  • Heinrich Schipperges: Antrittsrede. In: Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 1973, S. 135-138.
  • Heinrich Schipperges: Walther Schönfeld (1888-1977) und seine Verdienste als Medizinhistoriker. In: Der Hautarzt 31 (1980), S. 441-443.
  • Walter Pagel: Erinnerungen und Forschungen. In: Kurt Mauel (Hrsg.): Wege zur Wissenschaftsgeschichte II. Wiesbaden: Steiner, 1982, S. 45-66. 25 Jahre Heidelberger Institut für Geschichte der Medizin. Eine Dokumentation 1961-1986. Heidelberg: Privatdruck, 1986.
  • Axel W. Bauer: Das Institut für Geschichte der Medizin. In: 600 Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. München: Länderdienst, 1986, S. 56-57.
  • Udo Wennemuth: Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Dritten Reich. In: Acta historica Leopoldina 22 (1995), S. 113-132.
  • Axel W. Bauer: Die Universität Heidelberg und ihre medizinische Fakultät 1933-1945. Umbrüche und Kontinuitäten. In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 11 (1996), Heft 4, S. 46-72, 156-158.
  • Ugo D'Orazio: Ernst Schwalbe (1871-1920) - Ein Kapitel aus der Geschichte "nicht professioneller" Medizingeschichte. In: Ralf Bröer (Hrsg.): Eine Wissenschaft emanzipiert sich. Die Medizinhistoriographie von der Aufklärung bis zur Postmoderne. Pfaffenweiler: Centaurus, 1999, S. 235-247.
  • Paul Chummar Chittilappilly: Zwischen Kosmos und Zeit: medizinische Anthropologie bei Heinrich Schipperges. Hildesheim: Olms, 2000.
  • Axel W. Bauer: Pionier der Biologiegeschichte. Hans Querner zum 80. Geburtstag. In: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 220 vom 22.9.2001, S. 9.

 

 


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