Studium an der Medizinischen Fakultät

Moderne Chirurgie - Innovation, Forschung und Technik

Track-Koordinator   

Dr. med. Felix Nickel, MME (Chirurgie)
Dr. Dr. Julia Katharina Kansy M.Sc.
(MKG–Chirurgie)

Beteiligte Fachbereiche   

  • Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
  • Institut für Anatomie und Zellbiologie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Hand-, Plastische- und Rekonstruktive Chirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
  • Gynäkologie
  • Neurochirurgie
  • Psychoonkologie
  • Unfallchirurgie

Sekretariat   

Marion Link, Chirurgie (kommissarisch)
marion.link@med.uni-heidelberg.de
Tel.: 06221/56 8641

 

Beschreibung des Tracks   

Schwerpunktthema 1: Minimal Invasive Chirurgie und chirurgisches Training
Das Schwerpunktthema 1 des Wahlpflichtbereichs vereint Minimal Invasive Chirurgie (MIC), Lehrforschung, Bariatrische Chirurgie, Plastische Chirurgie und Mikrochirurgie aufbauend auf bereits erfolgreich etablierten Vorarbeiten im „wissenschaftlichen Wahlfach Minimal Invasive Chirurgie“ in der „Zukunftswerkstatt Lehrforschung MIC“ und dem „Wahlfach Plastische Chirurgie / Mikrochirurgie“.
Primäre Ziele des Tracks sind die Vermittlung der Kernkompetenzen der akademischen Chirurgie. Hierzu gehört die Vermittlung praktisch-chirurgischer Fertigkeiten genauso wie das wissenschaftliche Arbeiten und die Lehre. Ein besonderer Fokus des Wahlbereichs liegt auf der Lehrforschung und Stärkung der forschungsorientierten Lehre. Zusätzlich werden moderne Medien und digitale Innovationen entwickelt, eingesetzt und erforscht. Die Erstellung und Publikation wissenschaftlicher Arbeiten aus den Projekten des Wahlbereichs heraus durch Sie als Studierende wird besonders unterstützt und gefördert. Es werden in den verschiedenen Modulen Kernkompetenzen und praktisch-chirurgische Techniken im Bereich der MIC, bariatrischen Chirurgie und Plastischen Chirurgie vermittelt sowie wissenschaftliche Basisfertigkeiten und deren Anwendung durch aktive Partizipation als Peer-Teacher und Lehrforscher entwickelt.
Die „Sectio chirurgica 2.0“ stellt ein innovatives und interaktives Lehrprojekt dar, bei dem Sie aktiv Operationen an Körperspendern verfolgen, bewerten und an ihnen mit digitaler Interaktion teilhaben können. Hierbei ergibt sich ebenfalls eine engere Verknüpfung von klinischem und vorklinischem Wissen bei weiterer Stärkung der zukunftsorientierten Lehrforschung.


Schwerpunktthema 2: Gesicht – Identität – Körperform – Körperfunktion
Das Gesicht, aber auch das gesamte äußere Erscheinungsbild eines Menschen prägt dessen soziale Interaktion, seine Identität und seine Lebensqualität. Neben der reinen Erscheinung spielt auch die Funktion und deren Wiederherstellung eine zentrale Rolle.
Ihnen soll die Ursachen, Diagnostik und Therapie dieses Behandlungsspektrums nahegebracht werden und zusätzlich im Rahmen von praktischen Modulen die Möglichkeit gegeben werden, erste eigene Erfahrungen zu sammeln, um zudem Hilfestellungen für die Wahl der geeigneten Facharztausbildung zu erhalten.

 

Vorrangige Lernziele

Am Ende des Schwerpunktthemas 1 sind Sie in der Lage:

  • praktische Basisfertigkeiten der MIC und Mikrochirurgie durchführen
  • Behandlungsgrundsätze der MIC, der Bariatrischen Chirurgie und der Plastischen Chirurgie auf einen Fall anzuwenden
  • innovative digitale Methoden für die Medizin und die chirurgische Lehrforschung anzuwenden
  • eine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Schwerpunktthemas zu erstellen


Am Ende des Schwerpunktthemas 2 sind Sie in der Lage:

  • Prinzipien und Besonderheiten von Erscheinungsbild und Funktion des Gesichts und menschlichen Körpers zu benennen
  • Prinzipien der wiederherstellenden Chirurgie zu nennen
  • Basistechniken und Prinzipien der wiederherzustellenden chirurgischen Verfahren auf Patientenfälle anzuwenden