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Medizinische Fakultät Heidelberg
Nummer: 12/2014 vom 29.01.2014

Studienteilnehmer mit Panik-Attacken gesucht

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg vergleichen zwei bewährte Therapiekonzepte bei Panikstörung und begleitenden Persönlichkeitsproblemen


Welche Psychotherapie eignet sich auf lange Sicht besser zur Behandlung von Panik-Attacken und begleitenden Persönlichkeitsproblemen? Diese Frage untersuchen Wissenschaftler der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen einer multizentrischen Studie, für die noch Studienteilnehmer gesucht werden. Die Teilnehmer erhalten ohne längere Wartezeit einen Therapieplatz bei einem erfahrenen niedergelassenen Therapeuten.

Wer unter einer Panikstörung leidet, den überkommt aus heiterem Himmel große Angst, Unsicherheit, Benommenheit oder Schwindel, häufig begleitet von Herzrasen. Betroffene versuchen Situationen, die sie mit diesen Erfahrungen verbinden, zu vermeiden - was das alltägliche Leben und zwischenmenschliche Beziehungen stark belasten kann. Dazu kommen häufig sogenannte Persönlichkeitsstörungen, z.B. starke Hemmungen im Umgang mit anderen Menschen, die Neigung zu heftigen Gefühlsausbrüchen oder der übermäßige Wunsch, das eigene Umfeld zu kontrollieren. Betroffene haben oft mehrere Behandlungsversuche hinter sich, ohne dauerhaften Erfolg.

Teilnehmer erhalten ohne Wartezeit Therapieplatz bei erfahrenem Therapeuten

Im Rahmen der aktuellen Studie werden zwei psychotherapeutische Verfahren miteinander verglichen, die wissenschaftlich anerkannt und deren Wirksamkeit bei Panikstörungen belegt ist. Ziel ist es, herauszufinden, mit welcher Therapie sich beide Störungen langfristig besser beeinflussen lassen, oder welches Konzept für welche Patienten besser geeignet ist. An der multizentrischen Studie nehmen neben Heidelberg die Universität Kassel, das Klinikum der Technischen Universität München, das Universitätsklinikum Hamburg und die International Psychoanalytic University in Berlin teil.

Teilnehmer müssen mindestens 21 Jahren alt sein, unter einer Panikstörung  sowie seit längerer Zeit unter Persönlichkeits- und Beziehungsproblemen leiden. Die Dauer der Therapien mit ein bis zwei Sitzungen pro Woche liegt erfahrungsgemäß bei mindestens einem Jahr. Sämtliche Daten werden anonym ausgewertet, die Therapeuten und Studienmitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Anmeldung bis März 2015 möglich

Eine Anmeldung per E-Mail an ottilia.klipsch@med.uni-heidelberg.de ist jederzeit möglich. Die Studie läuft noch bis März 2015.

Eine Anmeldung per Telefon unter 06221 56-36317 ist zu folgenden Terminen möglich:

  • Montag, den 3. Februar 2014 von 9 bis 11 Uhr
  • Dienstag, den 4. Februar 2014 von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr
  • Mittwoch, den 5. Februar 2014 von 10 bis 12 Uhr

Dokumente:


Kontakt Medien

Doris Rübsam-Brodkorb
Pressesprecherin
Leiterin Ukom
Tel.: 06221 56-5052
Fax: 06221 56-4544
Opens window for sending email E-Mail

Julia Bird
Stellvertretende Pressesprecherin
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
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weitere Informationen

Informationen zur Studie
Diplom-Psychologin Ottilia Klipsch
Telefon: 06221 56-36317
E-Mail

Ansprechpartner für Journalisten:
Prof. Dr. med. Henning Schauenburg
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Medizinische Universitätsklinik
Studienleitung
Telefon: 06221 56-5865
E-Mail