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Medizinische Fakultät Heidelberg

5. Promotionsvereinbarung

Seit dem Wintersemester 2015/16 muss bei der Anmeldung der Doktorarbeit im Promotionsbüro eine Promotionsvereinbarung abgegeben werden, die gemeinsam von Ihnen und Ihrem Betreuer ausgefüllt und unterschrieben wurde. Dies wird vom Landeshochschulgesetz vorgeschrieben (§ 38 Abs. 5 LHG), ebenso wie bestimmte Mindestinhalte. Auf der Seite des Promotionsbüros steht eine Vorlage zur Verfügung, die allen Anforderungen des LHGs entspricht. Bitte geben Sie diese in jedem Fall vollständig ausgefüllt im Promotionsbüro ab, um Verzögerungen im Verfahrensablauf und Mehraufwand für alle Beteiligten zu vermeiden. Nicht unbedingt auszufüllende Felder sind als optional gekennzeichnet.

Im Folgenden werden einige Punkte der Vereinbarung erklärt, die zu häufigen Nachfragen führen.

 


 

Wer ist Ihr Betreuer im Sinne der Promotionsvereinbarung und wer fachlicher Ansprechpartner?

 

Mit Betreuer ist hier ausschließlich Ihr Doktorvater/Ihre Doktormutter gemeint, also ein(e) Prof., Apl.-Prof. oder PD an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Dieser Betreuer ist z.B. für das Gutachten zu Ihrer Doktorarbeit zuständig.

 

Viele Doktoranden werden zusätzlich von einem erfahrenen Mitarbeiter des Lehrstuhls betreut, der zwar in der Regel promoviert aber noch nicht habilitiert ist. Dies ist der fachliche Ansprechpartner, der in der Promotionsvereinbarung gesondert angegeben wird.

 


 

Kann ich in der Promotionsvereinbarung Punkt (2) „Fortzuschreibender Zeit- und Arbeitsplan“ einfach freilassen, weil ich noch nicht genau weiß wie mein Projekt läuft und mich nicht festlegen möchte?

 

Sie müssen die entsprechenden Felder ausfüllen, da das Landeshochschulgesetz vorgibt, dass jede Promotionsvereinbarung einen Zeitplan beinhalten muss.

 

An dieser Stelle sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Betreuer/ Ihrer Betreuerin planen und schriftlich festhalten, wie viel Zeit Sie in Voll- und Teilzeit in das Projekt investieren können und wie häufig Sie sich wieder treffen, um umfassend und systematisch den Fortschritt Ihrer Arbeit zu besprechen. Dazu gehört auch eine sogenannte Meilensteinplanung, die abbildet welche Zwischenziele (z.B. Abschluss der Probennahmen, Etablierung einer Methode, Abschluss eines Experimentes, Abschluss einer Datenauswertung, Fertigstellung eines Manuskripts etc.) Sie bis wann erreicht haben wollen.

 

Insgesamt sollen diese Angaben Sie dabei unterstützen rechtzeitig zu bemerken, wenn Ihr Projekt in Verzug gerät, Ursachen dafür zu identifizieren und etwaige Probleme rechtzeitig mit Ihrem Betreuer zu besprechen. Vor diesem Hintergrund kann der Zeitplan dann auch in Absprache mit Ihrem Betreuer angepasst und überarbeitet werden.

 


 

Was ist mit Punkt (3) „Angaben zu einem individuellen Studienprogramm“ gemeint?

 

Dieses Feld ist ebenfalls ein Pflichtfeld. Hier sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Betreuer überlegen, welche Kurse, Workshops oder Qualifizierungsmaßnahmen zum Erwerb spezieller Fähigkeiten für die Promotion sinnvoll sind. Darunter können z.B. folgende Angebote fallen:

Kurse zu

 

  • Literaturrecherche und -verwaltung (UB)
  • Urheberrecht (UB)
  • wissenschaftlichem Schreiben (MEDISS)
  • Präsentation von wissenschaftlichen Daten (Graduiertenakademie)
  • Statistik (IMBI)
  • Labormethoden (TopLab)
  • Versuchstierkunde (IBF)Teilnahme an Arbeitsgruppentreffen, Doktorandenseminaren, Journal Clubs, Vortragsreihen oder Fortbildungsveranstaltungen
  • Teilnahme an einem Sozietätsprogramm
  • Angebote von Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs oder anderen strukturierten Doktorandenprogrammen

 

Eine Übersicht aktueller Angebote finden Sie auf den MEDISS-Seiten.

 

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