Studium an der Medizinischen Fakultät

Schulungsaufbau

Die Dozentenschulung (DOS) besteht aus den folgenden drei Modulen, deren Inhalte können Sie der Tabelle entnehmen:

 

 

DOS 1

UE

Tage

DOS 1 A

  • Lernpsychologische Grundlagen
  • Lehrveranstaltungsplanung
  • Lernzielkataloge
  • Interaktiver Methodeneinsatz
  • Lernstile
  • Aktuelle Curriculumsentwicklung an der Fakultät
  • Evaluation an der Fakultät

30 UE

3 Tage und Vorbereitungszeit

DOS 1 B

  • Präsentationsfähigkeit
  • Feedback geben und nehmen
  • Vertiefender Methodeneinsatz in Großgruppen, Seminaren, Bedside Teaching
  • Herausfordernde Situationen in der Lehre

20 UE

2 Tage und Vorbereitungszeit

DOS 1 C

  • Medizinisches Interaktions- und Kommunikationstraining (MediKit)
  • Simulationstraining
  • Problemorientiertes Lernen (POL)

20 UE

2 Tage und Vorbereitungszeit

Kollegiale Lehrhospitation

  • Teilnehmer besuchen gegenseitig ihre   umgestalteten Lehrveranstaltungen und geben Feedback

10 UE

Nach Vereinbarung

Abschlussreflexion

  • Reflektion der eigenen Lehrveranstaltung gemeinsam mit einem anderen Teilnehmern und einem Trainer

 

 


DOS 2

UE

Tage

  • Durchführung und Entwicklung von:
  • Multiple Choice Prüfungen
  • Objective structured clinical examination (OSCE)
  • Doktorandenbetreuung
  • Beratung von Studierenden und Patienten
  • Beratung unter Kollegen

30 UE

3 Tage und Vorbereitungszeit

Kollegiale Lehrhospitation

  • Teilnehmer besuchen gegenseitig ihre   umgestalteten Lehrveranstaltungen und geben Feedback

10 UE

Nach Vereinbarung

Abschlussreflexion

  • Reflektion der eigenen Lehrveranstaltung gemeinsam mit einem anderen Teilnehmern und einem Trainer

 

 


Die Voraussetzung zur Teilnahme an DOS 3 ist der Abschluss von DOS 1 und DOS 2. Zur Erlangung des Zertifikats „Hochschuldidaktik Baden-Württemberg“ können Sie zusätzlich zwei DOS 3 Module besuchen (je 16 UE), eine schriftliche Abschlussreflexion schreiben und ein Projekt im Ansprache mit dem HDZ erstellen.

 

DOS 3

UE

Tage

Doktorandenbetreuung

·         Die Rolle des Betreuers (Selbstverständnis, Verantwortung)

·         Rechtliche Grundlagen und formale Rahmenbedingungen einer Promotion in Heidelberg

·         „Gutes wissenschaftliches Arbeiten“ (akademische Richtlinien und weitere wissenschaftsethische Aspekte)

·         Zielvereinbarungen zwischen Betreuer/in und Doktorand/in

·         Ressourcen an Fakultät und Universität (Informationssammlung, Formen der Vermittlung an Doktorand/innen)

·         Individuelle Prozessbegleitung (wichtige Etappen der Promotion sowie deren Planung und Gestaltung)

·         Begleitende wissenschaftliche Ausbildung (Etablierung passender Strukturen im eigenen Umfeld)

·         Umgang mit schwierigen Situationen

Teilnahmevoraussetzung: abgeschlossene Promotion und Erfahrung mit der Doktorandenbetreuung

16 UE

2 Tage

Leadership

Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und der Institute mit Führungsaufgaben. Das Ziel ist, Sie in Ihrer Führungskompetenz zu stärken, Ihre eigene Rolle in Interaktionen besser reflektieren und Veränderungsprozesse besser planen und realisieren zu können. Sie lernen…

·         Kommunikationssituationen besser zu analysieren, und Ihr eigenes Kommunikationsverhalten besser zu verstehen (Transaktionsanalyse).

·         welche Verhaltensmuster Sie einschränken und wie es Ihnen besser gelingt, Ihre Zielvorhaben durchzusetzen.

·         Konflikte und Probleme anzusprechen und motivierend und kreativ zu lösen. Und wenn nötig, zu vermeiden (Konfliktmanagement).

16 UE

2 Tage

Schwierige Situationen in der Lehre meistern

Konflikte in Lehrveranstaltungen entstehen aus unterschiedlichsten Gründen und sind meist für alle Beteiligten unangenehm. Viel Kraft und Energie geht dabei verloren, die dann nicht mehr in einen produktiven Lernprozess investiert werden kann. Im schlimmsten Fall kommt die Lehrperson genauso wie die Teilnehmer/innen ungern und mit schlechtem Bauchgefühl in die Veranstaltung.  Daher ist es von besonderer Bedeutung, sich mit diesen Situationen auseinander zu setzen und Ideen zu entwickeln, wie Sie als Lehrende(r) sicher und konfliktarm reagieren, wenn es zu Spannungen kommt. Sie lernen:

·         Wodurch klassische schwierige Situationen entstehen

·         Wie Sie konstruktiv mit Störungen umgehen können

·         Was Sie tun können, um schwierigen Situationen vorzubeugen

·         Welche Ressourcen helfen, um mit schwierigen Situationen gut umgehen zu können

·         Wie Sie zielgerichtet Herausforderungen im Unterricht bewältigen können

·         Wie Sie bewusst Grenzen setzen

16 UE

2 Tage

Medizinische Doktoranden beim wissenschaftlichen Schreiben begleiten

·         Schreiben als Prozess: die Phase des Schreibens – Reflexion der eigenen Schreiberfahrung

·         Kreative Schreibmethoden zum Einsatz in der Beratung von Doktoranden

·         Feedback-Prozesse beim Schreiben konstruktiv einsetzen

·         Erarbeitung eines Konzeptes zur Beratung von Doktoranden beim Wissenschaftlichen Schreiben in Gruppen und individuell

·         typische Schreibaufgaben Ihres Fachs bestimmen und für Ihre Beratungssituationen entwerfen

·         Peer- Assessement als Feedback-Instrument beim Schreiben

16 UE

2 Tage