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Institutsdirektorin

Prof. Dr. phil. Karen Nolte

Tel.: 06221 - 54 82 12
Fax: 06221 - 54 54 57
direktorin@histmed.uni-heidelberg.de

Postanschrift 

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Im Neuenheimer Feld 327
69120 Heidelberg

 

Lehrstuhlsekretariat

Roxolana Bahrjanyj

Tel.: 06221 - 54 82 12
Fax: 06221 - 54 54 57
sekretariat@histmed.uni-heidelberg.de

 

 

 

Über das Institut

Die primäre Aufgabe des Instituts besteht in der Sicherstellung des medizinhistorischen und medizinethischen Unterrichts und der Lehre von Medizinischer Terminologie für Studierende der Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin sowie der Interprofessionellen Gesundheitsversorgung an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Im Rahmen von Lehrforschungsprojekten werden historische und ethische Aspekte „nichtärztlicher“ Gesundheitsberufe sowie ein didaktisches Konzept für Medizinische Terminologie speziell für die Lehre erarbeitet.


Dozent*innen des Instituts lehren auch an einer Reihe von weiteren Institutionen, etwa am Historischen Seminar und Philosophischen Seminar sowie an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg. Außerdem wird Unterricht im Fach Ethik des Tierexperiments im Rahmen der Versuchstierkunde-Ausbildung sowie Geschichte und Ethik in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Akademie für Gesundheitsberufe erteilt.


Zu den schon lang intensiv beforschten medizinhistorischen Themengebieten des Instituts gehört die Geschichte der Psychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert, die wissenschaftshistorisch, patientenhistorisch und pflegehistorisch untersucht wird. Ebenso zur (post-) kolonialen und globalen sowie zur Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus wird seit einigen Jahren intensiv geforscht. Im Bereich der Medizinethik werden seit langem ethische Fragen der Transplantationsmedizin wissenschaftlich bearbeitet. In jüngster Zeit sind die im Folgenden genannten Arbeitsschwerpunkte neu hinzugekommen: Professionalisierung, Praktiken und ihre materielle Kultur sowie Selbstbildungsprozesse in der Krankenpflege werden für das 19. und 20. Jahrhundert analysiert. Medizinhistoriker*innen und -ethiker*innen forschen in engem Austausch über gesellschaftliche, kulturelle, materielle und wissenschaftliche Dimensionen von Reproduktion resp. Geburtshilfe. Daher bildet zudem Gender History einen wichtigen Arbeitsbereich des Instituts, im Rahmen dessen auch die Frauengesundheitsbewegung historisch untersucht wird. Dabei beschreiten die Forscher*innen neue Wege, indem sie in engem Austausch mit Betroffenen, Patient*innen, Aktivist*innen die genannten Themen bearbeiten. Gesellschaftliche Herausforderungen wie Digitalisierung und Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen werden medizin- und pflegeethisch analysiert und in ihren historischen Dimensionen beleuchtet. Das Institut verfügt ebenfalls über eine Expertise in Fragen der Geschichte und Ethik der Gesundheitskommunikation.


Das Institut sieht seine Aufgabe zudem in der Vermittlung der Forschungsergebnisse an eine breite Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Filmreihen sowie Beiträge in Printmedien, Rundfunk und Fernsehen.

 

 


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