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Decoy-Oligodesoxynukleotide für die Therapie der Herzinsuffizienz

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Ziel dieses Arbeitsgebiets ist die präklinische Validierung von Decoy- Oligodesoxynukleotiden (ODN) als neue Wirkstoffklasse zur Prävention bzw. Therapie der Herzinsuffizienz.

 

Decoy ODNs (decoy = Köder, Lockvogel) sind doppelsträngige, meist 15 bis 20 Basenpaare kurze synthestische DNA-Moleküle, die spezifisch die DNA-Bindungsstelle bestimmter Regulatorproteine (Transkriptionsfaktoren) im Genom nachahmen. Sie interferieren mit der zumeist aberranten Expression krankheitsrelevanter Gene, indem sie gezielt an den für die Expression dieser Gene verantwortlichen Transkriptionsfaktor binden und ihn damit hemmen.

 

Drei verschiedene Transkriptionsfaktoren werden als potentielle therapeutische Zielmoleküle untersucht. Wichtigstes Kriterium für ihre Auswahl ist ihre nachgewiesene Beteiligung an der Expression von Genen, die für die Ausprägung der verschiedenen Varianten der terminalen Herzinsuffizienz primär verantwortlich zu sein scheinen.

In der Abteilung für Herz- und Kreislaufphysiologie arbeitet man an Design und Optimierung der entsprechenden Decoy ODNs.  An Zusammenarbiet mit  anderen Arbeitsgruppen an der Universität Heidelberg wurden bereits für den Nachweis ihrer Wirksamkeit geeignete in vitro- und in vivo-Modelle entwickelt.

 

 



Mit fluoreszierenden Decoy ODNs (rot) beladene Aggregate aus Herzmuskelzellen der Ratte (Zellkerne: blau)


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