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Gute Wissenschaftliche Praxis

Seit Januar 2018 bieten wir im monatlichen Turnus einen Grundlagenkurs zu Guter Wissenschaftlicher Praxis (GWP) an. Dieser Kurs ist in vier Module unterteilt, die je 3,5 Zeitstunden umfassen. Die Kurse finden jeweils dienstags von 13:30-17:00 Uhr statt.

 

Stand 09.09.2020: Aufgrund der aktuellen Lage finden die Module des GWP-Kurses weiterhin nicht im Präsenzformat statt. Bitte halten Sie sich die Zeit von 15.00-17.00 für Video-Meetings in Kleingruppen frei, an denen Sie auf jeden Fall teilnehmen müssen. Anmeldungen zu den Kursen sind weiterhin nötig.

 

Die Teilnahme an allen 4 Modulen ist bei einer Anmeldung der Doktorarbeit nach dem 01.12.2017 Pflicht. Die Reihenfolge und Zeitabstände zwischen den Modulen können Sie frei wählen.

Die Anmeldung zu den Kursen wird jeweils ca. vier Wochen vor Kursbeginn freigeschaltet. Dies wird monatlich per Newsletter bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

Anhand von Übungen, Fallbeispielen, Erfahrungsberichten und Diskussionen können Sie sich im Rahmen des Kurses frei und eingehend mit folgenden Themen befassen:

 

 

A: Einführung in die gute wissenschaftliche Praxis

In der ersten Hälfte dieses Moduls reflektieren Sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern, was wissenschaftliches Arbeiten und Vorgehen ausmacht und wie es sich von nicht- oder pseudowissenschaftlichem Vorgehen unterscheidet. In der zweiten Hälfte des Moduls geht es darum sich darüber klar zu werden, warum GWP einen hohen Stellenwert hat. Ausgehend von Ihren eigenen Doktorarbeiten wird ein Überblick über die verschiedenen Typen von medizinischen Forschungsprojekten gegeben. Wie die konkreten Herausforderungen bei der Planung, Durchführung und Auswertung eines Projektes aussehen können, wird an einem Beispiel erarbeitet.

 

 

B: Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten - Klinische Studien planen und interpretieren

Im ersten Teil des Moduls wird erarbeitet, welche Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens oder zweifelhaften Verhaltens vorkommen können und wie man mit schwierigen Situationen in diesem Zusammenhang umgehen kann. Im zweiten Teil wird Gute Wissenschaftliche Praxis aus statistisch methodischer Perspektive beleuchtet. Praxisnah werden die Do’s and Don’ts der Planung, Auswertung und Ergebnisdarstellung medizinscher Forschungsprojekte herausgearbeitet. Zudem wird dargestellt, wie es um die Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien bestellt ist und wie gut publizierte Ergebnisse die in Studien insgesamt gefundenen Ergebnisse widerspiegeln.

 

 

C: Zitieren und publizieren

In diesem Modul wird kritisch beleuchtet, warum Publikationen und Autorenschaften so wichtige, oft sehr konfliktreiche Themen unter Wissenschaftlern sind und wie man diese Konflikte nach Möglichkeit vermeiden kann. In der ersten Hälfte des Nachmittags geht es vor allem um die Kriterien für eine Autorenschaft, den Umgang mit Fehlern in Publikationen und die Verantwortung der beteiligten Autoren. In der zweiten Hälfte wird der Prozess besprochen, der auf die Einreichung einer Publikation folgt, und worauf man dabei als Autor achten sollte. Außerdem gibt es am Nachmittag eine ausgedehnte Einheit zum richtigen Zitieren in der Dissertation und in medizinischen Fachartikeln. Dieses Modul ersetzt daher auch den Zitierkurs, der vom MEDISS-Programm schon mehrfach angeboten wurde.

 

 

D: Verantwortlichkeiten und Interessen(konflikte) bei der Promotion

In diesem Modul geht es um die verschiedenen Interessen, die bei Doktorarbeitsprojekten zwischen Betreuer und Doktorand, aber auch allgemein bei Forschungsprojekten zwischen Forschern und anderen Gruppen bestehen und häufig zu Konflikten führen. In der ersten Hälfte des Moduls vergegenwärtigen Sie sich die unterschiedlichen Erwartungen und Interessen, die Betreuer und Doktoranden an ein Promotionsprojekt haben und überlegen, wie sich häufige Konflikte vermeiden lassen. In der zweiten Hälfte des Moduls haben Sie Gelegenheit, allgemeinere Interessenkonflikte, die Forscher und/oder praktizierende Ärzte betreffen können (z.B. Anwendungsstudien/ Whistleblowing/ große zeitliche Belastung an Unikliniken durch Forschung, Lehre und Patientenversorgung), zu diskutieren und sich Entscheidungsgrundlagen dafür zu erarbeiten. Schlagen Sie gerne auch vorab per E-Mail schon Themen vor, die Sie in diesem Zusammenhang besonders interessieren.

 

 

Anmeldung zu den GWP-Kursen

 

Die Anmeldung zu den GWP-Kursen erfolgt über die MEDISS-Plattform. Dabei kann jedes Modul einzeln gebucht werden. Die Anmeldung wird immer ca 4 Wochen vor Beginn des Modul A freigeschalten und durch einen Newsletter bekannt gegeben.

 

https://cip.dmed.uni-heidelberg.de/mediss

 

Der Zugang zur MEDISS-Plattform ist über Ihre Uni-ID mit dem zugehörigen Passwort möglich.

Falls Sie keine Uni-ID besitzen, melden Sie sich bitte umgehend beim MEDISS-Team:

 

team.mediss@med.uni-heidelberg.de

 

Dies betrifft in der Regel Doktoranden, die nicht (mehr) als Studierende eingeschrieben und (noch) nicht in heiDOCS registriert  sind.

 

Sollten Sie bereits einen Registrierungslink zugeschickt bekommen haben (bitte auch im Spam -Ordner nachsehen), sich aber noch nicht registriert haben, registrieren Sie sich bitte BEVOR Sie sich direkt mit Ihrer Uni-ID im System einloggen.

Sollten Sie keinen Registrierungslink bekommen haben, wenden Sie sich an das MEDISS-Team. Eine Anmeldung ohne einmalige Registrierung über den Link führt dazu, dass das System Sie nicht als angenommener Doktorand erkennt.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie, wenn Sie noch nicht offiziell als Doktorand angenommen worden sind, auf der MEDISS-Plattform nur Buchungen von angezeigten Kursen durchführen können.  Die Funktionen „Anerkennung von Veranstaltungen“ und „Transcript of records“  werden erst ca. zwei Wochen nach Ihrer offiziellen Annahme als Doktorand freigeschaltet.

In diesem Fall werden Sie zudem bei den Anmeldungen zu Kursen über die Plattform nachrangig beachtet. Dies bedeutet dass sie als nicht offiziell angenommener Doktorand direkt auf die Warteliste gesetzt werden. Erst nach Ablauf der Anmeldefrist werden gegebenenfalls freie Plätze an Studenten verteilt.


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