Studying &… Teaching Didaktische… Dozentenschulung… DOS Modul 3

DOS Modul 3

Inhalte & Termine

Modul 3 der Dozentenschulung (DOS) bietet für Dozierende der Medizinischen Fakultät Heidelberg die Möglichkeit, ihre Kompetenzen im Bereich Lehren und Lernen in den Studiengängen der Medizinischen Fakultät individuell weiterzuentwickeln. 

1. Ziele von Modul 3

Im DOS Modul 3 soll auf Grundlage, der in den DOS Modulen 1 und 2 erworbenen medizindidaktischen Lehrkompetenzen das eigene medizindidaktische Lehrprofil weiter geschärft werden.

2. Voraussetzungen für DOS Modul 3

Die Teilnahme an DOS Modul 3 setzt den erfolgreichen Abschluss der DOS Module 1 und 2 voraus, welche als zusammenhängendes Kurspaket (Heidelberger Zertifikat für Medizindidaktik – MQ1) absolviert werden kann oder als vergleichbare Qualifikation an einer anderen medizinischen Fakultät, wenn dieses Programm vom MedizinDidaktikNetz Deutschland zertifiziert wurde.

3. Ablauf von DOS Modul 3

(1) Beratungsgespräch Medizinische Fakultät

Vor Beginn von DOS Modul 3 wird in einem Beratungsgespräch mit einem Lehrkoordinator oder einer Lehrkoordinatorin der Medizinischen Fakultät ein medizindidaktisches individuelles Modul 3-Projekt festgelegt. Zu diesem Zweck wird eine Projektskizze formuliert, in der die wichtigsten Aspekte schriftlich festgehalten sind: Ziele, Methoden, Zeitplan.

(2) Beratungsgespräch heiSKILLS Lehren & Lernen

Die Projektskizze senden die Dozierenden im Anschluss per Mail an die Abteilung Lehren & Lernen des heiSKILLS Zentrums (Mail an: lul(at)heiskills.uni-heidelberg.de) und vereinbaren dort einen weiteren Beratungstermin.  Im Rahmen dieses Beratungsgesprächs wird das skizzierte Projekt vorgestellt und die konkrete Ausgestaltung festgelegt (vgl. das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning

Am Ende der Beratungen werden die Vereinbarungen in einem Erfassungsbogen schriftlich dokumentiert. 

(3) Durchführung des individuellen DOS Modul 3-Projekts

Während der Projektdurchführung findet eine begleitende Beratung durch einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Abteilung Lehren & Lernen des heiSKILLS der Universität Heidelberg sowie der Lehrkoordination der Medizinischen Fakultät und Mitarbeitern der Qualitätssicherung der Medizinischen Fakultät statt. Somit wird sichergestellt, dass sowohl die medizindidaktischen Anforderungen erfüllt werden als auch die Einbindung der Projektergebnisse in das Curriculum erfolgen kann. 

(4) Besuch von zwei DOS Modul 3 – Kursen nach Wahl. Neben DOS 3-Kursen können auch für die Medizindidaktik relevante HDZ-Kurse besucht werden.

(5) Abschluss von DOS Modul 3

Zum Abschluss des Moduls müssen zwei schriftliche Dokumente eingereicht werden:

  • Einen Modul 3-Projektbericht, mit dem die Dozierenden die Konzeption, Umsetzung und Ergebnisse des Projekts schriftlich dokumentieren und reflektieren.
  • Eine schriftliche Abschlussreflexion, in welcher die persönliche Kompetenzentwicklung über den gesamten Qualifizierungsprozess (Modul 1-3) reflektiert wird. 

4. Umfang und Inhalt von DOS Modul 3

Modul 3 hat einen Gesamtumfang von 80 Arbeitseinheiten (AE), die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Zwei Modul 3 – Kurse nach Wahl (32 AE).
  • Individuelles Modul 3-Projekt (40 AE): Durchführung und schriftliche Dokumentation eines Projekts zur curricularen oder medizindidaktischen Weiterentwicklung in Absprache mit einem Lehrkoordinator oder Lehrkoordinatorin der medizinischen Fakultät Heidelberg und der Abteilung Lehren & Lernen des heiSKILLS Zentrums.
  • Schriftliche Abschlussreflexion (8 AE): Reflexion der persönlichen Kompetenzentwicklung über den gesamten Zertifizierungsprozess (Modul 1-3).

Modul 3 schließt mit dem Erwerb des Heidelberger Zertifikats für Medizindidaktik - MQ2 ab. Gleichzeitig erwerben die Dozierenden die Bescheinigung über den Abschluss von Modul III des Baden-Württemberg-Zertifikats für Hochschuldidaktik.

Angebotene Kurse

Für die Modul-3 Kurse können Sie sich bei uns jederzeit direkt anmelden:

heicumed-dozentenschulung(at)uni-heidelberg.de

Konflikte in Lehrveranstaltungen entstehen aus unterschiedlichsten Gründen und sind meist für alle Beteiligten unangenehm. Viel Kraft und Energie geht dabei verloren, die dann nicht mehr in einen produktiven Lernprozess investiert werden kann. Im schlimmsten Fall kommt die Lehrperson genauso wie die Teilnehmer/innen ungern und mit schlechtem Bauchgefühl in die Veranstaltung.  Daher ist es von besonderer Bedeutung, sich mit diesen Situationen auseinander zu setzen und Ideen zu entwickeln, wie Sie als Lehrende(r) sicher und konfliktarm reagieren, wenn es zu Spannungen kommt. Sie lernen:

  • Wodurch klassische schwierige Situationen entstehen
  • Wie Sie konstruktiv mit Störungen umgehen können
  • Was Sie tun können, um schwierigen Situationen vorzubeugen
  • Welche Ressourcen helfen, um mit schwierigen Situationen gut umgehen zu können
  • Wie Sie zielgerichtet Herausforderungen im Unterricht bewältigen können
  • Wie Sie bewusst Grenzen setzen

Umfang: 16 AE (2 Tage)

 

Nächste Schulung:

Datum: 21.-22.10.2026

Ort: Marsilius-Kolleg, Heidelberg

Trainerin: Eva Fernández Ammann

  • Die Rolle des Betreuers (Selbstverständnis, Verantwortung)
  • Rechtliche Grundlagen und formale Rahmenbedingungen einer Promotion in Heidelberg
  • „Gutes wissenschaftliches Arbeiten“ (akademische Richtlinien und weitere wissenschaftsethische Aspekte)
  • Zielvereinbarungen zwischen Betreuer/in und Doktorand/in
  • Ressourcen an Fakultät und Universität (Informationssammlung, Formen der Vermittlung an Doktorand/innen)
  • Individuelle Prozessbegleitung (wichtige Etappen der Promotion sowie deren Planung und Gestaltung)
  • Begleitende wissenschaftliche Ausbildung (Etablierung passender Strukturen im eigenen Umfeld)
  • Umgang mit schwierigen Situationen

Teilnahmevoraussetzung: abgeschlossene Promotion und Erfahrung mit der Doktorandenbetreuung

Umfang: 16 AE (2 Tage)

 

Nächste Schulung:

Datum: 18. und 29.06.2026

Ort: Heidelberg und Carl-Benz-Haus, Ladenburg

Trainer/innen:

  • Dr. Nora Zingler
  • Dr. Anna Schavinskaya
  • Dr. Nadia Primc

Bei diesem Workshop werden Prüfer darauf vorbereitet, das dritte Staatsexamen abzunehmen. Ziel ist, den Prüfern den Ablauf der Prüfung zu erleichtern und möglichst gute und gerechte Prüfungen für die Prüflinge zu gewährleisten. Dafür wird eine umfangreiche Einführung von Prüfern in das dritte Staatsexamen geboten. Dies beinhaltet folgende Themen:

  • Hintergrund und neue ÄAppO
  • Prüfungsablauf & Inhalte der Prüfung
  • Gütekriterien von Prüfungen
  • Probleme von mündlichen Prüfungen
  • Definieren der Prüfungsinhalten & Erstellung der Prüfungsfragen/-fälle
  • Festlegung der Auswertung und Benotung
  • Durchführung des Reviews von Prüfungen

Außerdem werden praktische Übungen zur Erstellung eines Prüfungsblueprints für den M3 Examen (in Kleingruppenarbeiten) und Durchführung einer Prüfung mit anschließendem Feedback ausgeführt.

Umfang: 8 AE (1 Tag)

 

Nächste Schulung:

Datum: 21.05.2026 

Ort: Marsilius Kolleg, Heidelberg

Trainer/innen:

  • PD Dr. med. F. Klupp
  • Dr. Andreas Möltner
  • Dr. Valentina Ponomarenko

Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und der Institute mit Führungsaufgaben. Das Ziel ist, Sie in Ihrer Führungskompetenz zu stärken, Ihre eigene Rolle in Interaktionen besser reflektieren und Veränderungsprozesse besser planen und realisieren zu können. Sie lernen…

  • Kommunikationssituationen besser zu analysieren und Ihr eigenes Kommunikationsverhalten besser zu verstehen (Transaktionsanalyse).
  • welche Verhaltensmuster Sie einschränken und wie es Ihnen besser gelingt, Ihre Zielvorhaben durchzusetzen.
  • Konflikte und Probleme anzusprechen und motivierend und kreativ zu lösen – und wenn nötig, zu vermeiden (Konfliktmanagement).

Umfang: 16 AE (2 Tage)

 

Nächste Schulung:

Datum: 16.-17.07.2026

Ort: Manfred-Sauer-Stiftung, Lobbach

Trainer/innen:

  • Dr. Eginhard Koch
  • Dr. Stefan Titz
  • Bianca Gereke
EN