03.03.2026
Ab Mai 2026 wird das reguläre Neugeborenen-Screening in Deutschland um die Untersuchungen auf Vitamin-B12-Mangel und zusätzliche angeborene Stoffwechselstörungen erweitert. Grundlage für diesen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses waren langjährige Pilotstudien unter Federführung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin sowie dem Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie haben gezeigt, dass diese Erkrankungen mithilfe einer Blutprobe des Neugeborenen – und der Analyse der im Blut enthaltenen Stoffwechselprodukte – sicher erkannt und anschließend gut behandelt werden können. Damit findet das von der Dietmar Hopp Stiftung seit 2020 mit rund 1,8 Millionen Euro geförderte Projekt „NGS2025“ einen sehr erfolgreichen Abschluss, der nun mit einem Symposium gewürdigt worden ist. In den letzten 25 Jahren wurden durch die Stiftung zahlreiche Heidelberger Projekte zum Neugeborenen-Screening mit insgesamt rund 17 Millionen Euro unterstützt.
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