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Institutsgeschichte

Titelbild der Broschüre 60 Jahre IGEM

Medizingeschichte wurde in Heidelberg zwar schon lange Zeit vor der Gründung des Instituts für Geschichte der Medizin im Jahr 1961 gelehrt. Mit dem ersten Lehrstuhlinhaber Heinrich Schipperges (1918–2003) begann Heidelberg jedoch erst ein bedeutender Standort für eine im besten Sinne interdisziplinäre medizinhistorische Forschung zu werden. Sein Nachfolger Wolfgang U. Eckart (1952–2021) brachte – so wie sein Vorgänger – eine Expertise für die vormoderne Medizin mit, widmete sich jedoch dann auch mit großem fachpolitischen Engagement der Erforschung der Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus. Mit seinen anderen beiden Forschungsarbeiten zu „Medizin und Krieg“ und „Medizin im Kolonialismus“ schuf er ebenfalls heute noch immer bedeutende Referenzwerke. Mit der dritten Direktorin des inzwischen umbenannten Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin Karen Nolte kamen neue Forschungsgebiete wie die Geschichte von Gender und Medizin und Geschichte der materialen Kultur der Medizin hinzu. Die bereits unter Schipperges begonnene Pflegegeschichtsforschung wurde durch die aktuelle Lehrstuhlinhaberin wieder aufgegriffen und zu einem prominenten Schwerpunkt der Forschung.

Lesen Sie mehr zur Geschichte des Instituts in der Festschrift zum 60-jährigen Bestehen des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin „Das wichtige Brückenfach“ von Sabine Braunschweig. Die Broschüre ist auch in gedruckter Form im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin erhältlich.

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